{"id":1219,"date":"2023-09-27T13:11:07","date_gmt":"2023-09-27T11:11:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/?p=1219"},"modified":"2026-05-12T18:16:34","modified_gmt":"2026-05-12T16:16:34","slug":"2-buergerdialog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/index.php\/2023\/09\/27\/2-buergerdialog\/","title":{"rendered":"2. B\u00fcrgerdialog am 22.9.2023"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"388\" src=\"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Zweiter_Buergerdialog-1024x388.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1403\" srcset=\"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Zweiter_Buergerdialog-1024x388.jpg 1024w, https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Zweiter_Buergerdialog-300x114.jpg 300w, https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Zweiter_Buergerdialog-768x291.jpg 768w, https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Zweiter_Buergerdialog-1536x581.jpg 1536w, https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Zweiter_Buergerdialog-2048x775.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Viele Impulse zur Klimawende \u2013 weiterer Wunsch nach konkreten Informationen zu Rothenburg<\/strong><br><strong>erfolgreicher B\u00fcrgerdialog des Klimab\u00fcndnisses Region Rothenburg widmete sich dem Thema<\/strong><br><strong>\u201eWie heizt Rothenburg 2030\u201c&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beim 2. Rothenburger B\u00fcrgerdialog am Freitag, 22. September, im Ochsen berichtete Christian Mittermeier, der Rothenburger Gastronom davon, wie er im Juli 2022 seinen Betrieb energetisch autark und nachhaltig umgestaltet hat. Rund 150 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger waren gekommen, um zu der Frage \u201eWie heizt Rothenburg 2030\u201c Anregungen zu bekommen. Dr. Gertrud Overmans vom Klimab\u00fcndnis moderierte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine so genannte \u201eHackschnitzel-Unterschubfeuerung\u201c in einem neuen Blockheizkraftwerk sorgt seitdem bei ihm f\u00fcr W\u00e4rme. Strom von maximal 300 kWh tr\u00e4gt seine Photovoltaik-Anlage bei. Alles ist intelligent gesteuert, damit alle Vorg\u00e4nge optimal aufeinander abgestimmt sind. Ihm ist es wichtig, \u201enicht auf gro\u00dfe L\u00f6sungen zu warten, sondern einfach mal anzufangen, etwas zu machen.\u201c Denn er bef\u00fcrchtet, dass die Energiepreise noch weiter steigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine gastronomischen Angebote liegen knapp vor den Toren der Altstadt. Wie lassen sich Photovoltaik-Anlagen auch in der Altstadt installieren, ohne das Stadtbild und die Vorgaben des Denkmalschutzes zu beeintr\u00e4chtigen? Diese Frage treibt den Rothenburger Architekten Klaus-J\u00fcrgen Edelh\u00e4user um, der anschlie\u00dfend zu der Versammlung sprach. Denn bei hauseigenen Photovoltaik-Anlagen wird Strom direkt dort produziert, wo er verbraucht wird. Schlie\u00dflich sieht er mit wachsender Sorge, dass der Stromnetzausbau der Erzeugung hinterherhinkt. Dies legte er vor dem B\u00fcrgerdialog anschaulich dar. Daneben rief er eindr\u00fccklich zum Stromsparen auf \u2013 gerade auch bei vielen Ger\u00e4ten im Standby-Betrieb und bei der Nutzung von Internet, Streaming-Diensten und Clouds.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dezentrale, aber auch digitale Steuerung von Energiesystem ist ein Thema, dem sich Thomas Haupt vom Campus Feuchtwangen der Fachhochschule Ansbach widmet. Wasserstoff k\u00f6nne immer effektiver genutzt werden, um die Wind- und Sonnenenergie zu speichern, bis sie ben\u00f6tigt wird. Seine Forschungen besch\u00e4ftigen sich mit der Frage, wie diese Speicherung m\u00f6glichst langfristig und ohne Verluste geschehen kann. Haushalte und Industriebetriebe sind keine Konkurrenten um die Energie, sondern k\u00f6nnen sich gut erg\u00e4nzen. Gleichzeitig ist \u201eSektorenkopplung\u201c f\u00fcr ihn das Zauberwort. Da m\u00fcssen W\u00e4rme und Strom ineinander wirken. Warmes Abwasser kann etwa W\u00e4rmepumpen antreiben. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dies denkt auch Tobias Saller, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von \u201eLuxgreen Climadesign\u201c zusammen. Der Regensburger war dem Treffen via Internet zugeschaltet. In seiner Heimatstadt hat er bislang 24 Energieprojekte betreut. Exemplarisch stellte er sein Projekt \u201eMargarethenau\u201c vor. Dort wird auch auf Garagen durch Sonnenenergie Strom erzeugt und den umliegenden Wohneinheiten zur Verf\u00fcgung gestellt. In kleineren Siedlungen und St\u00e4dten von der Gr\u00f6\u00dfe Feuchtwangen oder Rothenburgs lie\u00dfe sich durchaus auf die Stromversorgung aus den umliegenden Fl\u00e4chen setzen, gro\u00dfe Stromtrassen m\u00fcssen aber Ballungszentren versorgen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>An diese Impulsvortr\u00e4ge schloss sich eine engagierte Diskussion an, der sich die anwesenden Referenten zusammen mit Dr. Rainer Saliger stellten. Er ist Physiker bei Siemens und ber\u00e4t die Stadtwerke Feuchtwangen sowie den Campus bei der Dekarbonisierungsstudie. Auch Oberb\u00fcrgermeister Dr. Markus Naser, der den Abend ebenfalls interessiert gefolgt war, wurde gefragt. Ihm ist es wichtig, bezahlbaren Strom f\u00fcr die Altstadt bereit zu stellen. Dazu sprach er sich aus Energie aus Bio-Gas aus, die die vorhandenen Gasnetze nutzen kann. Dazu br\u00e4uchten die Stra\u00dfen der Altstadt nicht erneut aufgerissen werden. Auch nannte er einige Beispiele f\u00fcr Fl\u00e4chen der Umgebung, die f\u00fcr Photovoltaik genutzt werden k\u00f6nnten. Auch Windr\u00e4der in st\u00e4dtischen W\u00e4ldern h\u00e4lt er f\u00fcr denkbar. Doch m\u00fcsse zun\u00e4chst gepr\u00fcft werden, dass sie nicht mit den Flugrouten der Bundeswehr und des amerikanischen Milit\u00e4rs konkurrierten.<\/p>\n\n\n\n<p>In anderen Diskussionsbeitr\u00e4gen kamen wiederum Zweifel ob sich der aktuelle Biogas-Preis bei steigender Nachfrage halten l\u00e4sst, zumal der Fl\u00e4chenverbrauch bei der Produktion der Rohstoffe ziemlich hoch ist. W\u00e4rmenetze, die mehrere Verfahren zur W\u00e4rmeerzeugung nutzen (Strom, Erdw\u00e4rme, Pellets etc.), k\u00f6nnten eine h\u00f6here langfristige Sicherheit und Unabh\u00e4ngigkeit bieten \u2013 gerade bei der Einwohnerdichte in der Altstadt. Eine Zuh\u00f6rerin mahnte auch an, dass die Landbev\u00f6lkerung nicht gegen die Stadtbev\u00f6lkerung ausgespielt werden darf \u2013 gerade bei dem Fl\u00e4chenbedarf der Photovoltaik und der Windkraft auf Wiesen oder im Wald, um f\u00fcr die Stadt genug Strom zu liefern!<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt bot der Abend viele Impulse und Perspektiven. Allgemein kam der Wunsch nach mehr Information auf, wie und wann eine W\u00e4rmeleitplanung begonnen wird. Bedauert wurde, dass kein Vertreter der Stadtwerke anwesend war. Das gibt es sicher noch viel zu tun &#8211; keine einfachen Antworten auf komplizierte Probleme! Der n\u00e4chste B\u00fcrgerdialog dazu ist n\u00f6tig!<\/p>\n\n\n\n<p>Ausschnitte von dem Artikel von <em>Susanne Bor\u00e9e<\/em>,<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"616\" src=\"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Edelhaeuser2.buergerd.-1024x616.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1207\" srcset=\"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Edelhaeuser2.buergerd.-1024x616.jpg 1024w, https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Edelhaeuser2.buergerd.-300x180.jpg 300w, https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Edelhaeuser2.buergerd.-768x462.jpg 768w, https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Edelhaeuser2.buergerd.-1536x924.jpg 1536w, https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Edelhaeuser2.buergerd.-2048x1231.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>aber ohne \u00fcber unseren Verbrauch nachzudenken und einzusparen, geht es nicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"642\" src=\"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Buergerdialog2-1024x642.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1206\" srcset=\"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Buergerdialog2-1024x642.jpg 1024w, https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Buergerdialog2-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Buergerdialog2-768x481.jpg 768w, https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Buergerdialog2-1536x963.jpg 1536w, https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Buergerdialog2-2048x1283.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Gertrud Overmanns bedankt sich bei den Referenten des Abends<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Impulse zur Klimawende \u2013 weiterer Wunsch nach konkreten Informationen zu Rothenburgerfolgreicher B\u00fcrgerdialog des Klimab\u00fcndnisses Region Rothenburg widmete sich dem Thema\u201eWie heizt Rothenburg 2030\u201c&nbsp;&nbsp; Beim 2. Rothenburger B\u00fcrgerdialog am Freitag, 22. September, im Ochsen berichtete Christian Mittermeier, der Rothenburger Gastronom davon, wie er im Juli 2022 seinen Betrieb energetisch autark und nachhaltig umgestaltet hat. Rund&hellip;&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/index.php\/2023\/09\/27\/2-buergerdialog\/\" rel=\"bookmark\">Weiterlesen &raquo;<span class=\"screen-reader-text\">2. B\u00fcrgerdialog am 22.9.2023<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1219","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1219","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1219"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1219\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1415,"href":"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1219\/revisions\/1415"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1219"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1219"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klima-rothenburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1219"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}